Hustenarten und ihre Entstehung

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Hand aufs Herz: Was wissen Sie über Husten?

Sicher haben Sie in Ihrem Leben schon so oft gehustet, dass Sie es gar nicht mehr zählen können. Doch warum eigentlich? Was passiert dabei? Hier finden Sie die Antworten.

Mal husten wir, weil wir etwas in den falschen Hals gekriegt haben. Mal, weil wir erkältet sind. Das macht bereits klar: Husten ist nicht gleich Husten. Es gibt viele verschiedene Arten. Denn Husten ist eines der häufigsten Krankheitszeichen und das Hauptsymptom der meisten Atemwegserkrankungen.

Ein Freund fürs Leben?

Dabei kommt der Husten oft gewaltig daher: Bei jedem seiner Stöße wird die Luft mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km/h durch die Lunge gepresst! Daher könnte man annehmen, er sei unser Feind. Zu Unrecht, denn Husten ist lebenswichtig. Als unverzichtbarer Schutzreflex wird er immer dann ausgelöst, wenn ausreichend starke mechanische oder chemische Reize unsere Atemwege irritieren. Solche Reize sind z. B. eingeatmeter Rauch, Staub oder Fremdkörper wie ein Brotkrümel.

Alarmsignal aus den Atemwegen

Eine Erkältung ist die häufigste Hustenursache. In diesem Fall entzünden sich die Schleimhäute in den Atemwegen. Dabei werden bestimmte Botenstoffe freigesetzt, die als chemische Reize wirken. Beim produktiven Husten bilden sich in den Bronchien dann zusätzlich auch noch große Mengen zähen Hustenschleims und setzen sich dort fest. Sie sind ein mechanischer Reiz. Empfindliche Fühler (Rezeptoren) in unseren Schleimhäuten registrieren derartige Störungen und setzen sie in elektrische Impulse um. Über aufsteigende Nervenbahnen wird dann das Hustenzentrum alarmiert.

Husten - und befreit aufatmen

Wenn die im Hustenzentrum ankommenden Warnsignale eine gewisse Schwelle überschreiten, fällt dort die Entscheidung: „Dringend abhusten!“ Dieser Befehl wird über absteigende Nervenbahnen an die Atemmuskulatur übermittelt. Die Folge: Sie zieht sich zusammen, der Druck in den Atemwegen steigt. Bis sich schließlich der Kehlkopf öffnet und die Luft explosionsartig entweicht. Wir husten! Und können so hoffentlich schon bald wieder aufatmen – völlig von zähem Hustenschleim befreit.

Welchen Husten haben Sie?

Eine Hustenattacke jagt die nächste, mit jedem Stoß wird es schlimmer. Zur Wahl der richtigen Therapie zählt, welcher Husten uns quält.

Erst kribbelt es unangenehm im Hals, dann kratzt es und schließlich ist er da: Der Erkältungshusten. Jeder hat schon häufiger unter ihm gelitten. Daher meinen die meisten, ihn eigentlich ganz gut zu kennen. Doch ist das wirklich so? Wissen Sie beispielsweise, dass der Erkältungshusten meistens zwei Gesichter hat: den trockenen Husten (Reizhusten) und den produktiven (verschleimten) Husten? Falls nicht, stehen Sie damit nicht alleine da.

Wichtigste Frage: trocken oder produktiv?

Eine aktuelle, repräsentative Umfrage von "forsa. Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen" unter 1.000 Männern und Frauen ab 20 Jahren ergab: 52 % kennen den Unterschied zwischen Reizhusten und produktivem Husten nicht. Also zwischen den beiden Hustenarten, die einen typischen Erkältungshusten prägen. Und sogar 78 % verneinten die Frage, ob sie – je nach Art ihres Hustens – unterschiedliche Hustenmittel verwenden. Ein Ergebnis, das Experten alarmiert. Denn nur wer weiß, unter welchem Husten er leidet, kann im Erkrankungsfall schnell und zuverlässig zur richtigen Therapie greifen.

2 Gesichter, 3 Phasen: typisch Erkältungshusten

Ein typischer Erkältungshusten hat nicht nur zwei Gesichter. Er verläuft auch in drei Phasen:

  1. Setzen sich Erkältungsviren in den Atemwegen fest, führt das zu einer Entzündung der Schleimhäute und es wird ein trockener Reizhusten ausgelöst. Er bleibt ohne Auswurf und ist völlig unnötig. Doch nicht nur das: Er schadet uns! Seine heftigen Stöße können die durch die Erkältung bereits gereizten Schleimhäute in den Atemwegen immer weiter irritieren - was wiederum immer stärkere Husten-Attacken auslöst. Ein Teufelskreis, den man durch die Einnahme eines Hustenstillers wie Silomat® rasch durchbrechen sollte.

  2. Nach zwei bis drei Tagen geht der trockene in einen produktiven Husten über. Er hat die Aufgabe, zähen Schleim aus den Atemwegen herauszubefördern - also eine Reinigungsfunktion. Dabei kann man ihn durch die Einnahme eines Hustenlösers (z. B. Mucosolvan®) unterstützen. Meistens ist der produktive Husten nach etwa einer Woche überwunden.

  3. In der Abheilungsphase sind die Schleimhäute oft jedoch so überempfindlich, dass erneut ein trockener Reizhusten entsteht – und bis zu acht Wochen andauert.

 

Problem erkannt, Gefahr gebannt

Gut zu wissen: Den trockenen Reizhusten bringt ein Hustenstiller wie Silomat® schnell zur Ruhe. Gegen den produktiven Husten setzt man hingegen einen Hustenlöser wie Ambroxol (z. B. Mucosolvan®) ein. Er löst den zähen Hustenschleim, erleichtert das Abhusten, befreit die Bronchien und schützt sogar vor neuem Hustenschleim. Die natürliche Selbstreinigung in den Atemwegen funktioniert dann wieder. Gefahr gebannt!

Wann zum Arzt?

Die gute Nachricht zuerst: In der Regel können Sie Erkältungshusten mit etwas Schonung und rezeptfreien Medikamenten selbst auskurieren.

Die Eigeninitiative reicht aber leider nicht immer. Gehen Sie z. B. unbedingt zum Arzt, wenn Ihr Husten sich trotz der Selbstbehandlung nach einer Woche noch nicht gebessert hat oder schlimmer geworden ist. Außerdem stets, wenn er von hohem Fieber (über 39 °C) begleitet wird, wenn Sie blutigen Auswurf haben oder wenn Schmerzen und Atembeschwerden auftreten. Mit Husten grundsätzlich den Mediziner konsultieren sollten Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.

Wussten Sie schon, ...

  • ... dass ein einzelner heftiger Hustenstoß mit seinen bis zu 1.000 Stundenkilometern nahezu die Schallgeschwindigkeit erreichen kann? Sie liegt nämlich auch "nur" bei 1.234,8 km/h
  • ... dass ein Erkältungshusten trotz seines Namens nicht durch Kälte entsteht, sondern durch Viren, die in unsere Schleimhäute eindringen? Sind wir unterkühlt, haben diese Erreger jedoch eher die Chance, sich in unserem Körper festzusetzen.
  • ... dass Erkältungen durch mehr als 200 verschiedene Viren ausgelöst werden können?
  • ... dass Erkältungsviren stundenlang auf allem haften bleiben, was ein Erkälteter angefasst hat, seien es nun Telefonhörer, Türklinken oder die PC-Tastatur? Daher gilt in der Erkältungssaison: Häufig die Hände waschen!
  • ... dass aus einem Husten, den man nicht richtig auskuriert, durchaus eine chronische Bronchitis oder eine Lungenentzündung werden kann?
  • ... dass man nach einer überstandenen Erkältung besser die Zahnbürste entsorgt und eine neue kauft? Denn an der alten könnten noch Krankheitserreger haften.
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