1. Was ist Fußpilz?

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1. Was ist Fußpilz?

1.1 Ursachen für Fußpilz

Der Pilz
Die Ursache für Fußpilz sind sogenannte "Dermatophyten"" (Fadenpilze). Wenn Ihre Füße mit den Dermatophyten in Kontakt kommen und Ihre Hautoberfläche dem Pilz ein gutes Milieu zum Wachsen bietet, nistet er sich ein – in der Regel zwischen den Zehen – und beginnt sich auszubreiten.
Typische Reaktionen sind z.B. Rötung, aufgequollene, weißliche Haut und Juckreiz – Signale für eine Schädigung der Haut, die behandelt werden sollte.

Wo er wächst
Eine feucht-warme Umgebung schafft günstige Wachstumsbedingungen für den Pilz. Er fühlt sich in öffentlichen Bädern und Sportvereinen besonders wohl, aber auch im warmen und feuchten Klima mancher Urlaubsländer.

Wie er sich ausbreitet
Fußpilz-Erreger können leicht übertragen werden. Fußpilzsporen befinden sich häufig auf Oberflächen wie Fußböden oder -matten und können bei direktem Kontakt mit einem gesunden Fuß von hier aufgenommen werden. Um das Risiko einer Fußpilzinfektion möglichst gering zu halten, sollten Sie Ihre Füße besonders an Orten, wo sich viele Menschen barfuß aufhalten, durch Badeschuhe schützen.

1.2 Fußpilz erkennen

Wenn es zwischen den Zehen juckt und brennt...
Fußpilz ist die häufigste Infektionserkrankung der Haut, etwa jeder dritte Deutsche Erwachsene ist davon betroffen. Am häufigsten klagen die Betroffenen über Schuppung, Rötung, Juckreiz, Brennen und Bläschenbildung. Diese Symptome treten unterschiedlich stark und nicht immer gemeinsam auf. Die häufigste Form ist der Fußpilz zwischen den Zehen. Hier herrschen feucht-warme Bedingungen – ein wahres Paradies für die Erreger!

Fußpilz auf Schritt und Tritt
Fußpilz ist eine ansteckende Hautkrankheit. Die Fußpilzerreger können direkt von Mensch zu Mensch oder über Schuhe, Strümpfe und Fußböden übertragen werden. Nicht jeder, der im Schwimmbad barfuß läuft, bekommt zwangsläufig Fußpilz. Das Ansteckungsrisiko hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Besonders Fußpilz-gefährdet sind unter anderem:
  • Turnschuhträger und Sportler
  • Bauarbeiter und Bergleute
  • Männer
  • Bade- und Saunagäste
  • ältere Menschen
  • Diabetiker
  • Immungeschwächte Menschen
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    1.3 Mythos Fußpilz

    Um das Thema Fußpilz zwischen den Zehen (tinea pedis interdigitalis) ranken sich viele Mythen – die wenigsten entsprechen der Wahrheit. Die am meisten verbreiteten Legenden finden Sie hier.

    Nur Sportler bekommen Fußpilz
    Falsch. Die englische Bezeichnung für Fußpilz lautet "athlete’s foot" oder Sportlerfuß. Sportler, die häufig Turnschuhe tragen, viel schwitzen und häufig Gemeinschaftsduschen nutzen, bieten dem Fußpilz ideale Bedingungen. Das heißt jedoch nicht, dass es ausschließlich Athleten trifft! Und auch nicht, dass alle Sportler Fußpilz haben! Die Anfälligkeit für Fußpilz ist von mehreren Faktoren abhängig.

    Frauen haben keinen Fußpilz
    Falsch. Fußpilz ist eine Pilzinfektion, die sowohl bei Männer als auch bei Frauen auftreten kann. Statistisch gesehen sind mehr Männer als Frauen betroffen. Dies kann jedoch auch daran liegen, dass Männer häufiger als Frauen Gemeinschaftsduschen in Sportvereinen nutzen.

    Fußpilz ist harmlos
    Falsch. Wenn sich eine Person mit Fußpilz infiziert, ist anfangs nur die Oberfläche der Haut befallen. In dieser Phase kann der Fußpilz am besten behandelt werden.Bleibt er jedoch unbehandelt, kann er äußerst hartnäckig werden und sich auf andere Körperteile ausbreiten so dass es schwerer wird, ihn wieder loszuwerden. In einigen Fällen kann ein unbehandelter Fußpilz zu schweren Komplikationen wie ernsthaften bakteriellen Infektionen oder allergischen Reaktionen führen. Deshalb ist es wichtig, Fußpilz immer über den empfohlenen Zeitraum zu behandeln und einem Neubefall durch die richtige Pflege entgegenzuwirken.

    Fußpilz verschwindet von allein
    Falsch. Ein Fußpilz sollte immer medikamentös behandelt werden, da er nicht von selbst verschwindet. Unbehandelt kann sich der Fußpilz auf andere Körperteile ausbreiten und in einigen Fällen sogar zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Viele verwenden zur Behandlung Ihres Fußpilzes Pflegecremes – diese können zwar die Symptome teilweise kaschieren, aber die Pilzerkrankung bekämpfen sie nicht.

    Fußpilz muss nur einmal behandelt werden
    Richtig. Allerdings nur wenn Sie ein Medikament zur Behandlung von Fußpilz verwenden, das speziell für den einen einmaligen Gebrauch bestimmt ist (Lamisil® Once), dann müssen Sie es auch nur einmal anwenden; das Mittel wirkt trotz einmaliger Anwendung über einen längeren Zeitraum und bekämpft die Pilzinfektion effektiv. Bei allen anderen Behandlungen ist es wichtig, die vorgeschriebene Anwendungsdauer (bis zu 4 Wochen) einzuhalten, auch wenn die Symptome schwächer werden. Die Erreger können sich immer noch in der Haut befinden, was die Gefahr, sich erneut mit Fußpilz zu infizieren, erhöht.

    Der Pilz ist besiegt, wenn die Symptome verschwunden sind
    Falsch. Dies ist ein verbreiteter Irrtum, der häufig zu immer wiederkehrenden Infektionen mit Fußpilz führt. Besonders häufig ist dies der Fall bei Therapien die bis zu 4 Wochen dauern. Der Wirkstoff Terbinafin (in Lamisil®) muss nur eine Woche einmal täglich (bzw. Einmalanwendung) aufgetragen werden.

    Fußpilz kann nicht bekämpft werden
    In der Regel falsch. Die meisten Fälle von Fußpilz kann man mit geeigneten Medikamenten in der Selbstmedikation behandeln. Nur ein kleiner Prozentsatz der Erkrankten hat eine chronische Infektion, die eine längere und intensive Behandlung erfordert. Wenn Sie vermuten, dass Sie eine chronische Infektion haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

    Fußpilz ist ein Zeichen mangelnder Hygiene
    Falsch. Auch bei regelmäßiger Pflege der Füße können Sie sich mit Fußpilz infizieren. Mit der richtigen Pflege können Sie dem Fußpilz jedoch entgegenwirken.

    Ich kriege Fußpilz, wenn ich damit in Berührung komme
    Falsch. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf den Kontakt mit Fußpilzerregern. Obwohl Fußpilz sehr ansteckend ist, führt der Kontakt mit den Erregern nicht automatisch zu einer Infektion. Widmen Sie Ihren Füßen Aufmerksamkeit und achten Sie auf mögliche Symptome.

     

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