Folsäure

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Folsäure, auch Vitamin B9 und Folat genannt, gehört in die große Gruppe der B-Vitamine. Folsäure kann der Körper nicht selbst herstellen. Daher ist eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung und wenn nötig über Vitaminpräparate notwendig um den Bedarf zu decken.

Die Aufgabe von Folsäure im menschlichen Körper

Folsäure wird im Körper zu Tetrahydrofolsäure umgebaut. Als sogenanntes Coenyzm unterstützt sie die Stoffwechselvorgänge im Körper. Überall dort, wo neue Zellen entstehen, wird die Folsäure gebraucht.
So wirkt sich ein Mangel an Folsäure negativ auf die Blutbildung im Knochenmark aus. Auch bei der Erneuerung der Hautzellen ist Folsäure beteiligt.
Am deutlichsten wird die Schüsselrolle von Folsäure jedoch bei der Entstehung neuen Lebens. Nirgendwo sonst findet eine so schnelle Zellteilung und Erneuerung statt wie beim Wachstum eines Kindes im Bauch der Mutter.

Folsäure und Schwangerschaft

Noch sehr früh in der Schwangerschaft, bereits in der dritten Woche, werden die Grundlagen für das Nervensystem gebildet. In dieser Zeit wissen noch die wenigsten Frauen von Ihrem Kinderglück. Kann sich in dieser Zeit das Neuralrohr nicht richtig ausbilden, kommt es zu schweren körperlichen Schäden. Umso wichtiger ist es daher, frühzeitig mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen. Schon ab dem Kinderwunsch wird die Zufuhr von 800 µg Folsäure am Tag empfohlen. Nach ca. 4 Wochen sind die Körperspeicher aufgefüllt und das entstehende Leben kann optimal versorgt werden.
Die Einnahme von 800 µg sollte bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats fortgesetzt werden. Danach reichen 400 µg, die ruhig bis zum Ende der Stillzeit eingenommen werden können. Denn das Kind wächst ja auch außerhalb der Mutter weiter.

Gründe für einen Folsäuremangel

Eine Unterversorgung mit Folsäure kann mehrere Gründe haben.

Zum einen kann es sein, dass durch eine einseitige, nicht abwechslungsreiche Ernährung nicht genug natürlich vorkommende Folsäure zugeführt wird. Durch die Hitze beim Kochen oder langes Lagern bei Licht zersetzt sich die Folsäure in den Lebensmitteln.

Ein anderer Grund kann in der unzureichenden Verwertung der angebotenen Folsäure liegen. Folsäure kann nicht einfach durch die Darmwand aufgenommen werden. Sie benötigt hierfür die Hilfe eines speziellen Transporterproteins. Bestimmte Arzneimittel, Darmentzündungen oder große Mengen Alkohol verhindern die Aufnahme aus dem Darm.

Im Körper angekommen, muss Folsäure erst in seine aktive Form, das Tetrahydrofolat umgewandelt werden. Bei einem gewissen Prozentsatz der Bevölkerung findet diese nur unzureichend statt. Abhilfe schafft hier die Einnahme von Folsäurepräparaten mit einem Teil Metafolin. Bei diesem handelt es sich bereits um die aktivierte Form der Folsäure. Diese kann sofort vom Körper für die Stoffwechselvorgänge verwendet werden.

Nahrungsmittel, die reich an Folsäure sind:

Zu den pflanzlichen Lebensmitteln, die reich an Folsäure sind, zählen:

  • Grünes Blattgemüse -> Spinat
  • rote Bete
  • Brokkoli
  • Karotten
  • Spargel
  • Tomaten
  • Nüsse
  •  

    Auch tierische Produkte können Folsäure enthalten. Besonders

  • Niere
  • Leber
  • Eigelb
  •  

    Empfohlene Tagesmenge

    Empfohlen wird eine tägliche Zufuhr von 200 µg pro Tag.

    Nicht immer ist dies durch die Nahrung gewährleistet. Da Folsäure jedoch auch in höheren Dosen (bis maximal 1000 µg) keine Schäden hervorruft ist auch die zusätzliche Einnahme von Tabletten mit größeren Tagesmengen möglich.

    Am besten nehmen Sie diese Vitaminpräparate zwischen den Mahlzeiten ein.

    Aus den oben genannten Gründen gelten für

  • Schwangerschaft bis zum 3. Schwangerschaftsmonat: 800 µg
  • ab dem 4. Schwangerschaftsmonat bis zum Ende der Stillzeit: 400 µg
  •  

    In Einzelfällen kann der Arzt auch eine Menge von bis zu 5 Milligramm empfehlen.

    Zur Übersicht: Vitamine -> B-Vitamine

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